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1997
1998
1999
"Unsere
Stimme"
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 IM JAHR 1998
- Jeden Dienstag treffen wir uns zu einem geselligen Beisammensein lesen
- Gedichte unserer grossen deutschen Dichter vor,hören deutsche Volkslieder und
informieren uns über Geschehen in Deutschland.
- Dienstags und donnerstags finden unsere Deutschstunden statt.
- Im Januar hatten wir einen Chor gegründet, der 22 Mitglieder hat.
| Am 17. Januar hat eine Delegation des Deutscher Volksverbandes die
Gedenkstätte der umgebrachten Deutschen im Vernichtungslager Gakowa (Gaumarkt)
besucht. Wir hatten Kränze nidergelegt und Kerzen angezündet. Der Deutscher Volksverband
wird nie seine Toten Vergessen. |
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| Gakowa-Deutsche Friedhof. Deutscher Volksverband hat
Kranz niedergelegt im Januar 1998. |
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- Im April hatten wir Osternfeier. Erstmal ist der Chor des Deutschen
Volksverbandes aufgetreten.Das war das erstmal nach einem halben Jahrhundert, dass
in der Wojwodina ein Chor der Donauschwaben in ihrer Tracht gesungen hat.
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| Osternfeier Der Chor des Deutschen
Volksverbandes, April 1998. |
- Mitte Mai wurde das Buch von Zlatoje Martinov "Der Einfluss der Deutschen
auf die Ernährung der Serben im Banat" promoviert.
- Am 17 Mai kam die Synode der evangelischen Kirche zusammen, und zwar zum ersten
mal nach Dezenien. Bis zum 2.Weltkrieg waren die maisten Gläubigen der evangelischen
Kirche Jugoslawiens Deutsche und die Kirche war deutsch-ungarisch. Nach der Vernichtung
und Vertreibung der Deutschen, wurde die Kirche ungarisch. Der Deutscher Volksverband hat
sich an der Synode am 17. Mai in Subotica dafür eingesetzt, dass in dem Statut erwähnt
wird,dass die evangelische Kirche die Gemeinschaft der ungarischen und deutschen
Gläubigen ist. Rudolf Weiss ist als Vizepräsident in die Synode gewählt worden.
| Am 31. Mai Pfingsten war eine
Messe in deutscher Sprache für uns hier im Subotica gehalten.
Am Nachmittag hatten wir Pfingsten in der evangelischen Kirche
gefeiert mit Liedern und Lesungen aus der Luther-Bibel. |
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| Deutsche Messe, Subotica, Pfingsten 1998. |
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- Anfang Juni hatten wir zusammen Witze der Donauschwaben erzählt.
- Am 6. Juni wurde deutsche Ortsgruppe im Banat gegründet nach einem
halben Jahrhundert in Franzisdorf (Novi Becej).
- Am 13. Juni wurde die Ortsgruppe des Deutschen Volksverbandes in Bajmok
gegründet.
- Am 4 Juli wurde "die Arbeitsgruppe Gedenktafeln über
den Massengräber Batschki Jarek, Gakowa, und Rudolfsgnad" gegründet.
Ihr gehören an: Banatski Forum-Pantschowa und Deutscher Volksverband-Subotica.
- Am 5. Juli hatte der Deutscher Volksverband im Musikschule-Subotica die
erste Ausstellung nach dem II Weltkrieg über dem Donauschwaben in Wojwodina.
(Tracht, altes Lichtbildes, tradizionelle Hausartikel usw.)gearbeitet.
- Im laufe des monats Juni, Juli und August wurden Gespräche mit dem deutschen
Botschafter in Belgrad, Herrn Gruber, mit dem Mitglied des Bundestages, Prof. Jüttner,
mit Herrn Robert Lahr und mit Herrn Jansen aus dem Bundesinnenministerium.
- Im September hatten wir für Kinder und Erwachsene die fünfte
Sprachkurs/Muttersprachepflege Gruppe organisiert. Mittwochs und Samstags finden unsere
Muttersprachepflegestunden statt.
- Ende September hatten wir erstmals der Weinleseball der Banaterschwaben
nach dem II Weltkrieg in Franzisdorf (Novi Becej) veranstaltet.
- Im Oktober feierten wir den Tag der deutschen Einheit", 3
.Oktober mit festliche Akademie (mit einem Konzert klasischer Musik und einem Vortrag).
Unter anderer waren noch als besondere Gäste: Dr. Holgar Kolley aus Deutsche Botschaft
von Belgrad, der Botschafter der ungarischer Botschaft aus Belgrad Dr. Toth Janos,
Bürgermeister von Subotica Herr Kasza Jozsef, der Bischof aus Ofenpest Dr Harmati Bela
(aus evangelische Kirche), Dr. Szabo Lajos Rektor des evangelisches Fakultät in Ofenpest
(Budapest). Dr. Bela Ivkovic Leiter des kroatisches Kulturzentrum, Herr Djurica Savkov
Vorsitzende des Banater Forums, Superintendent Arpad Dolinsky (Evang.Kirche),
Stellvertreter des Sekretäriat für Minderheiten in der Woiwodina Herr Slobodan
Stojanovic, Frau Pfarer Katalin Rety aus reformierte Kirche, und es waren auch von Bajmok,
Apatin, Neusatz, Pantschowa, Weisskirchen, Franzisdorf, Feketitsch, Belgrad, Betschkerek,
Torschau, Tschrewenka, und Werbas Mitglieder gekommen.
- Am 31. Oktober das Reformationsfest hatten wir in der evangelischen Kirche
mit Liedern, Musik und Lesungen aus der Luther-Bibel gefeiert.
- Am l. November fand die 2.Totengedenkfeier in Rudolfsgnad/Teletschka
statt. Die Feier hatte Pater Kilbertus von der Petruskirche in Belgrad, ein Donauschwabe
aus der Batschka, gestaltete. Der Evangelischen gedachte als stellvertretender
Superintendent der Evangelischen Kirche AB in Jugoslawien Rudolf Weiss,
Vorsitzender des Deutschen Volksverbandes. Wir hatten in Bajmok und in Subotica Kränzen
niedergelegt und Kerzen angezündet, an der Stelle wo ein Massaker an unschuldigen
Donauschwaben verübt hatten.
- Wir müssen weiter daran zu arbeiten,dass die Orte der Vernichtung müssen zu
Gedenkstätten werden, zu Parks und Museen. Das alles scheint vorläufig noch einer
Illusion,aber wenn wir unermüdlich daran arbeiten, werden die Nackommen dieser Täter
sich mit Ihrer dunkeln Vergangenheit auseinander setzen müssen,und der Warheit über des
vergossene Blut unschuldiger Donauschwaben und die Schuld zufesteht. Wir würden dafür
sorge tragen dass Freidhof wieder zu einer Gedenkstätte wird und an der Stelle der
Massengräber ein Gedenkpark.
- Die Donauschwaben in Wojwodina hatten in November wieder von Herrn Robert Lahr in
Form Lebensmittel und Arzneimittel Hilfe erhalten.
- Am 25. Dezember am ersten Weichnachtstag ist die erste Sendung in deutscher
Sprache in Yugoslawien gesendet worden. Es sind zwei Jahre vergangen seit der
Gründung unseres Deutschen Volksverbandes,und gerade am zweiten Jahrestag beginnt unsere
Sendung mit Namen Unsere Stimme". Was bis zum letzten Moment als kühne
Fantasie erschienen ist, ist heute Wirklichkeit geworden. Wir werden in unseren Sendungen
über die wichtigsten Erreignisse im Leben der hier lebenden Donauschwaben/Deutschen
informieren. An unsere Mikrofone werden wir Leute einladen, die sich mit der Kultur, mit
den Sitten, mit dem Geist und der Geschichte der hiesigen Deutschen beschäftigen. Über
die Arbeit unseres Deutschen Volksverbandes werden. Sie aus erster Hand Berichte
erhalten.Redakteur der Sendung ist Rudolf Weiss. Sie können uns auf der Mittelwelle auf
dem 1089 Kiloherz und auf UKW auf 91,5 Megaherz in Radio Subotica jeden Freitag von 19 bis
19,30 hören.
- Wir sehen darin eine symbolische Bedeutung für das Leben der deutschen Minderheit in
der Wojwodina, dass dies gerade zu Christi Geburt stattfindet. Das soll auch ein Symbol
für die geistige Erneuerung und die Widergeburt der hiesigen Donauschwaben sein. Das ist
das Ziel, das wir erreichen wollen!
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